Landpark von Teno
Landpark von Teno

Naturerbe und Schutzgebiete

Naturerbe

Die Insel Teneriffa beherbergt eine beträchtliche Anzahl von verschiedenartigen Endemiten der Welt der Flora und der Fauna, und außerdem sind ihre Landschaftszüge unterschiedlicher Struktur; fast 48,6 % ihrer Oberfläche ist auf irgendeine Art geschützt.
In diesem Sinn sind ganz besonders der im Jahre 1954 geschaffene Nationalpark des Teide, der Naturpark der Waldkrone und die Ländlichen Parks von Anaga und von Teno hervorzuheben.
Im Rahmen der grundlegenden staatlichen Gesetzgebung, in diesem Fall konkret gemäß Gesetz 4/1989 über Naturschutz und Erhaltung der wilden Flora und Fauna, regelt das Gesetz 12/1994 der Kanarischen Inseln über Naturschutzgebiete die Planung der natürlichen Ressourcen des Archipels; zudem legt es die verschiedenen Schutzkategorien und ihre Anwendung fest, errichtet ein neues Organisationsmodell für die Verwaltung in diesem Bereich, und erstellt eine Sanktionsordnung, mit dem Ziel, das Erlangen der von der Gesetzgebung gewünschten Zwecke zu gewährleisten.
Die Kanarischen Inseln sind die Gegend Spaniens mit der größten Anzahl von Gebieten unter Naturschutz: es gibt dort 107 Naturgebiete, die von Gesetzes wegen geschützt sind. Andererseits liegen die Kanarischen Insel, mit etwa 600 Arten, weltweit an vierter Stelle, was die Anzahl von bodenständigen Pflanzen angeht. Teneriffa ist in dieser Hinsicht ganz besonders privilegiert, denn sein Pflanzenreichtum weist ungefähr 140 exklusive Arten auf.
Zahlreiche Wege erleichtern die Besichtigung der Insel, und es gibt dort außerdem 30 Freizeitzonen, mit vielen Serviceleistungen. Zelten ist ausschließlich in den Zonen gestattet, die zu diesen Zwecken hergerichtet worden sind, und zwar nach Erhalt der Erlaubnis seitens des Umweltbereichs der Inselregierung von Teneriffa.

Naturschutzgebiete

Teneriffa besitzt besondere Umgebungsbedingungen. Zu den üblichen geologischen Besonderheiten der Vulkaninseln, kommen klimatische Eigenschaften hinzu, und dadurch entsteht ihre Biodiversität. Zu alle dem müssen wir eine traditionelle Kultur hinzufügen, die sich dem Gebiet angepasst hat, und eine humane und umweltfreundliche Umgebung erschaffen hat.
Die Naturschutzgebiete Teneriffas umfassen 43 geschützte Gebiete, die 48,6% der 2034 km² Inselfläche einnehmen. Sie sind die besten Beispiele der vorhandenen Ökosysteme, die wichtigsten geologischen Formationen und die Gebiete mit dem grössten kulturellen Wert, wo die Interaktion der Prozesse zwischen Natur und Mensch, Landschaften, Traditionen, Gebräuche und sogar Biodiversität erzeugt haben, mit grossem Interesse an Natur- und Kulturerbe. Dieses Netz an Naturgebiete organisiert sich in unterschiedlichen Kategorien, je nach dem Schutzziel der jeweiligen Gebiete.
Vier von ihnen haben die Kategorie “Park”. Ihr Ziel ist die Erhaltung, der öffentliche Gebrauch, sowie die Förderung der ausgewogenen Entwicklung der verwandten Ortschaften: der Nationalpark des Teide, der Naturpark „La Corona Forestal“, und die ländlichen Parks von Anaga und Teno.
Wir besitzen auch Naturreserven, die dazu bestimmt sind, die Naturprozesse die in ihnen geschehen zu erhalten. Man unterscheidet die Integralen Naturreserven (Ijuana, Pijaral, Roques de Anaga und Pinoleris) von den Speziellen Naturreserven (Malpaís de Güímar, Montaña Roja, Malpaís de Rasca, Barranco del Infierno, Chinyero und Las Palomas).
Eine weitere Schutzfigur sind die Naturdenkmäler. Diese bilden kleine Dimensionen und schützen besondere geologische Formationen oder paleontologische Fundorte: Barranco de Fasnia y Güímar, Montaña Centinela, Los Derriscaderos, Montaña de Ifara y Los Riscos, Montaña Pelada, Montaña Colorada, Roque de Jama, Montaña Amarilla, Montaña de Guaza, Caldera del Rey, Teide, Montaña de Tejina, Roque de Garachico und Montaña de Los Frailes.
Die Naturschutzgebiete besitzen beachtliche ästhetische und kulturelle Werte: Rambla de Castro, Las Lagunetas, Barranco de Erques, Siete Lomas, Ifonche, Acantilados de La Culata, Los Campeches, Tigaiga y Ruiz, La Resbala und Costa de Acentejo.
Die Orte mit wissenschaftlichen Interesse sind dafür bestimmt, wertvolle Elemente, Gattungen oder besondere Lebensräume zu erhalten, wie die vorhandenen in los Acantilados de La Hondura, el Tabaibal del Porís, los Acantilados de Isorana, La Caleta, Interián und Barranco de Ruiz.
Jedes Gebiet besitzt spezifische Raumordnungs- und Nutzungsvorschriften, in dem die Tätigkeiten und notwendigen Massnahmen reguliert werden, um die Ziele der unterschiedlichen Kategorien zu erreichen. Darin werden die zur Erfüllung der Zielsetzung der jeweiligen Kategorie erforderlichen Tätigkeiten und Maßnahmen geregelt. In diesen Vorschriften erfolgt eine Zoneneinteilung, die sich nach der Einstufung der Umweltqualität der Naturschutzgebiete richtet und zur Strukturierung der Nutzungen und Erhaltungsmaßnahmen im Einklang mit den jeweiligen Zielsetzungen dient.
Dieses kanarische Netz an Naturgebiete bildet ein Grossteil der Red Natura 2000 der Europäischen Union, einschließlich den Speziellen Erhaltungszonen (ZEC) und den Besonderen Schutzzonen für Vögel (ZEPA).
Teneriffa besitzt zwei von der UNESCO erklärte Welterbegebiete: die Altstadt von San Cristobal de La Laguna und der Nationalpark des Teide.

Liste der unter Naturschutz stehenden Gebiete

(Karte und Schutzkategorien: klicken Sie bitte auf "Downloads")

Nationalparks

T-0 Teide Nationalpark

Integrale Naturschutzgebiete
T-1 Integrales Naturreservat von Ijuana
T-2 Integrales Naturreservat von El Pijaral
T-3 Integrales Naturreservat von Los Roques de Anaga
T-4 Integrales Naturreservat von Pinoleris

Besondere Naturschutzgebiete
T-5 Spezielles Naturreservat von El Malpaís de Güimar
T-6 Spezielles Naturreservat von Montaña Roja
T-7 Spezielles Naturreservat von El Malpaís de La Rasca
T-8 Spezielles Naturreservat von El Barranco del Infierno
T-9 Spezielles Naturreservat von El Chinyero
T-10 Spezielles Naturreservat von Las Palomas

Naturparks
T-11 Naturpark der Waldkrone

Ländliche Parks
T-12 Ländlicher Park von Anaga
T-13 Ländlicher Park von Teno

Naturdenkmäler
T-14 Naturdenkmal von El Barranco de Fasnia und Güimar
T-15 Naturdenkmal von La Montaña Centinela
T-16 Naturdenkmal von Los Derriscaderos
T-17 Naturdenkmal von Las Montañas de Ifara und Los Riscos
T-18 Naturdenkmal von La Montaña Pelada
T-19 Naturdenkmal von La Montaña Colorada
T-20 Naturdenkmal von El Roque de Jama
T-21 Naturdenkmal von Montaña Amarilla
T-22 Naturdenkmal von La Montaña de Guaza
T-23 Naturdenkmal von La Caldera del Rey
T-24 Naturdenkmal von El Teide
T-25 Naturdenkmal von La Montaña de Tejina
T-26 Naturdenkmal von El Roque de Garachico
T-27 Naturdenkmal von La Montaña de Los Frailes

Geschützte Landschaften
T-28 Landschaft unter Naturschutz von La Rambla de Castro
T-29 Landschaft unter Naturschutz von Las Lagunetas
T-30 Landschaft unter Naturschutz von El Barranco de Erques
T-31 Landschaft unter Naturschutz von Las Siete Lomas
T-32 Landschaft unter Naturschutz von Ifonche
T-33 Landschaft unter Naturschutz von Los Acantilados de La Culata
T-34 Landschaft unter Naturschutz von Los Campeches, Tigaiga und Ruíz
T-35 Landschaft unter Naturschutz von La Resbala
T-36 Landschaft unter Naturschutz von Costa de Acentejo

Wissenschaftlich interessante Orte
T-37 Stätte von besonderem wissenschaftlichen Interesse von El Acantilado de La Hondura
T-38 Stätte von besonderem wissenschaftlichen Interesse von El Tabaibal del Porís
T-39 Stätte von besonderem wissenschaftlichen Interesse von Los Acantilados de Isorana
T-40 Stätte von besonderem wissenschaftlichen Interesse von La Caleta
T-41 Stätte von besonderem wissenschaftlichen Interesse von Interián
T-42 Stätte von besonderem wissenschaftlichen Interesse von El Barranco de Ruíz

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